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  2. AGB

Allgemeine Geschäfts­bedingungen

Webdesign Siegmund, Inhaber Daniel Siegmund, Schimmelbuschweg 10b, 42719 Solingen (nachfolgend „Anbieter“). Für die Website-Miete und die Wartung gelten zusätzlich der Website-Mietvertrag bzw. der Wartungsvertrag.

§ 1 Geltungsbereich

  1. Diese AGB gelten für alle Verträge über die Erstellung und den Relaunch von Websites und Onlineshops, Logo- und Printdesign sowie damit verbundene Leistungen zwischen dem Anbieter und seinen Kunden.
  2. Die Angebote des Anbieters richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB. Mit dem Auftrag bestätigt der Kunde, die Leistungen für seine gewerbliche oder selbstständige berufliche Tätigkeit zu beziehen.
  3. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.
  4. Für das Mietmodell, die Wartung und die Auftragsverarbeitung gelten zusätzlich die jeweiligen Verträge. Bei Widersprüchen gehen diese Verträge den AGB vor.

§ 2 Vertragsschluss

  1. Angebote des Anbieters sind 30 Tage ab Angebotsdatum gültig.
  2. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Angebot in Textform (z. B. per E-Mail) annimmt oder online bucht und der Anbieter die Buchung bestätigt.
  3. Maßgeblich für den Leistungsumfang ist das Angebot bzw. die Buchungsübersicht einschließlich der dort genannten Seitenzahl und Zusatzleistungen.

§ 3 Leistungsumfang

  1. Der Anbieter erstellt Websites in der Regel mit WordPress. Enthalten sind Struktur, individuelles Design, Umsetzung, Optimierung für Smartphone, Tablet und Desktop, SEO-Grundoptimierung, ein Kontaktformular und der technische Onlinegang, soweit im Angebot nicht anders vereinbart.
  2. Bei Websites erstellt der Anbieter einen Designentwurf und überarbeitet ihn mit dem Kunden, bis der Kunde ihn freigibt. Entspricht der Entwurf grundsätzlich nicht den Vorstellungen des Kunden, erstellt der Anbieter einen neuen Entwurf. Bei Logos umfasst die Leistung drei Entwürfe zur Auswahl und zwei Korrekturrunden zum gewählten Entwurf.
  3. Änderungen nach Freigabe sowie Wünsche, die über den vereinbarten Umfang hinausgehen (z. B. zusätzliche Seiten oder Funktionen), werden nach Aufwand mit 70 € netto pro Stunde im 15-Minuten-Takt berechnet. Der Anbieter nennt den voraussichtlichen Aufwand vorher.
  4. Texte, Bilder, Videos und Logos stellt der Kunde bereit. Texterstellung, Fotos und Stockmaterial sind nur enthalten, wenn das Angebot sie ausdrücklich nennt.
  5. Der Anbieter erbringt keine Rechtsberatung. Für Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Einstellungen und die rechtliche Zulässigkeit der Inhalte ist der Kunde verantwortlich. Der Anbieter baut vom Kunden bereitgestellte oder mit einem Rechtstexte-Dienst erzeugte Texte technisch ein.
  6. Der Anbieter darf zur Leistungserbringung qualifizierte Subunternehmer einsetzen. Er bleibt gegenüber dem Kunden verantwortlich.

§ 4 Mitwirkung des Kunden

  1. Der Kunde liefert die benötigten Inhalte vollständig und in gängigen Formaten innerhalb von 14 Tagen nach Aufforderung und gibt Entwürfe innerhalb von 7 Tagen frei oder nennt konkrete Änderungswünsche.
  2. Der Kunde versichert, dass er die Rechte an allen gelieferten Inhalten besitzt und diese keine Rechte Dritter verletzen. Er stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf seinen Inhalten beruhen.
  3. Verzögert sich das Projekt aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, um mehr als 30 Tage, darf der Anbieter die bis dahin erbrachten Leistungen abrechnen. Vereinbarte Termine verschieben sich entsprechend.

§ 5 Abnahme

  1. Nach Fertigstellung zeigt der Anbieter dem Kunden die Website zur Prüfung an. Der Kunde prüft innerhalb von 14 Tagen und erklärt die Abnahme oder nennt wesentliche Mängel.
  2. Die Leistung gilt als abgenommen, wenn der Kunde innerhalb dieser Frist keine wesentlichen Mängel nennt oder die Website auf seinen Wunsch online geht.
  3. Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme; der Anbieter beseitigt sie zeitnah.

§ 6 Vergütung und Zahlung

  1. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
  2. Bei Website-Projekten sind 50 % der Vergütung bei Auftrag und 50 % bei Abnahme fällig. Bei Logo- und Printleistungen ist die Vergütung nach Freigabe fällig; Druckkosten werden vor Druckauftrag berechnet.
  3. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zu zahlen.
  4. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen für den Geschäftsverkehr (9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz, § 288 Abs. 2 BGB) und die Verzugspauschale von 40 € (§ 288 Abs. 5 BGB). Der Anbieter darf weitere Arbeiten bis zur Zahlung zurückstellen.

§ 7 Nutzungsrechte

  1. Mit vollständiger Zahlung erhält der Kunde an der für ihn erstellten Website und am Logo ein ausschließliches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Recht, sie für seine Zwecke zu nutzen, zu ändern und weiterentwickeln zu lassen. Bei gemieteten Websites gilt der Website-Mietvertrag.
  2. Bis zur vollständigen Zahlung bleiben alle Rechte beim Anbieter.
  3. Nicht gewählte Entwürfe verbleiben beim Anbieter.
  4. Für eingesetzte Fremdbestandteile (z. B. WordPress-Themes, Plugins, Schriften, Stockfotos) gelten die Lizenzbedingungen der jeweiligen Hersteller. Kostenpflichtige Lizenzen laufen über den Anbieter, solange ein Wartungs- oder Mietvertrag besteht; danach ist der Kunde für eigene Lizenzen verantwortlich.

§ 8 Referenz und Urhebervermerk

  1. Der Anbieter darf das Projekt mit Namen und Logo des Kunden als Referenz auf seiner Website, in Angeboten und sozialen Medien zeigen.
  2. Der Anbieter darf im Impressum oder Footer der Website einen dezenten Hinweis „Webdesign: Webdesign Siegmund“ mit Link setzen.
  3. Der Kunde kann beidem aus berechtigtem Interesse in Textform widersprechen.

§ 9 Mängel

  1. Der Anbieter leistet bei Mängeln zunächst nach seiner Wahl Nacherfüllung durch Beseitigung oder Neuherstellung.
  2. Die Website ist für die jeweils aktuellen Versionen der gängigen Browser (Chrome, Safari, Firefox, Edge) optimiert. Abweichende Darstellungen in veralteten Browsern sind kein Mangel.
  3. Mängelansprüche verjähren 12 Monate nach Abnahme. Das gilt nicht bei Vorsatz, Arglist, Garantie und für Schadensersatzansprüche nach § 10.

§ 10 Haftung

  1. Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, bei übernommenen Garantien und nach dem Produkthaftungsgesetz.
  2. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung den Vertrag erst möglich macht und auf die der Kunde vertrauen darf. Die Haftung ist dann auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
  3. Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur in Höhe des Aufwands, der bei regelmäßiger Datensicherung zur Wiederherstellung nötig gewesen wäre.
  4. Für Inhalte des Kunden und deren Rechtmäßigkeit haftet der Anbieter nicht.

§ 11 Druckleistungen

  1. Druckaufträge führt der Anbieter über Partnerdruckereien aus. Grundlage ist die vom Kunden freigegebene Druckvorlage.
  2. Geringe Farbabweichungen zwischen Bildschirm und Druck sowie branchenübliche Mehr- oder Mindermengen bis 5 % sind kein Mangel.
  3. Fehler, die in der freigegebenen Druckvorlage enthalten waren, gehen zulasten des Kunden.

§ 12 Kündigung vor Fertigstellung

  1. Kündigt der Kunde einen Werkvertrag vor Fertigstellung (§ 648 BGB), erhält der Anbieter die vereinbarte Vergütung abzüglich ersparter Aufwendungen. Es wird vermutet, dass dem Anbieter 5 % der auf den noch nicht erbrachten Teil entfallenden Vergütung zustehen; bereits erbrachte Leistungen werden voll berechnet.

§ 13 Vertraulichkeit und Datenschutz

  1. Beide Seiten behandeln vertrauliche Informationen der anderen Seite vertraulich.
  2. Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet (z. B. Hosting, Wartung, Kontaktformulare), schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.

§ 14 Schlussbestimmungen

  1. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
  2. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand Solingen.
  3. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform.
  4. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

Stand: Oktober 2026

Individuelle Websites für Selbstständige und Unternehmen – persönlich betreut aus Solingen, deutschlandweit umgesetzt.

  • +49 157 87273735
  • info@webdesign-siegmund.de
  • Schimmelbuschweg 10b, 42719 Solingen
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